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Evaluation eines E-Learning Seminars "Psychische Störungen nach schweren Unfällen"

Auf der Grundlage einer epidemiologischen Studie wurde ein E-Learning-Seminar entwickelt, das zum Ziel hat, die Kompetenz der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Unfallversicherungsträger (UV-Träger) zu erweitern. Der Kompetenzaufbau wird im Rahmen der Evaluation gemessen und bewertet.

Auch nach der Einführung des Psychotherapeutenverfahrens vor etwa 10 Jahren ist die Steuerung des Heilverfahrens bei psychischen Störungen nach schweren Unfällen für die Sachbearbeiterinnen der UV-Träger immer noch eine Herausforderung. Im Zusammenhang mit dem Projekt „Steuerung des Heilverfahrens bei psychischen Störungen nach schweren Unfällen“, in dem über 900 Unfallakten analysiert wurden, haben wir ein E-Learning-Seminar entwickelt, das zum Ziel hat, die Kompetenz der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Unfallversicherungsträger hinsichtlich des Umgangs mit psychischen Störungen bei schweren Unfällen zu erweitern.

Da Kompetenz definiert ist als „Fähigkeit, Probleme selbständig und kreativ zu lösen“, sind wegen der Komplexität des Kompetenzbegriffes besondere didaktische Anforderungen zu stellen, zumal die Lerninhalte ebenfalls sehr komplex sind. Besondere Anforderungen werden aber auch an die Kompetenzmessung gestellt, was eines der Projektziele ist. In unserem Projekt wird Kompetenz mit dem Ausmaß der Güte der Bearbeitung von Fallvignetten operationalisiert. Methodisch wurde ein Kontrollgruppendesign gewählt. Evaluationskriterien sind „Handlungssicherheit/Selbstwirksamkeit“, „Performance“ und „Nützlichkeit“.

Das Projekt wird von der TU Chemnitz (Prof. Bertolt Meyer, Professur Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie) wissenschaftlich begleitet.

Ansprechpartner:
Dr. Peter Bärenz
peter.baerenz@remove-this.fsa.de